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Spendenaufruf von Andrea Schwager

views: 207 / last view: 16.11.18 - 21:37 Uhr

Hallo zusammen, würde mich freuen, wenn ihr es innerhalb der Tennisvereine und eurem Bekanntenkreis weiterleiten würdet. Liebe Grüße Andrea Liebe Familie, Freunde und Bekannte, heute wende ich mich mit der Bitte an euch, mein Anliegen weiterzuleiten. Es geht um das Schicksal einer albanischen Flüchtlingsfamilie, die ich seit 2 1/2 Jahren im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit begleiten durfte und die jetzt wieder in ihr Heimatland abgeschoben wird. Ich habe untenstehenden Brief an alle zuständigen Behörden geschickt, jedoch ohne Erfolg, ganz im Gegenteil. Es scheint, dass die Abschiebung in vollem Gang ist, ohne dass ein Termin bekanntgegeben wird. Ich möchte der Familie gerne ermöglichen, dass sie das mobile Sauerstoffgerät mitnehmen dürfen. Laut Kostenvoranschlag kostet das Gerät 3500 €. Wer sich mit einer Spende beteiligen möchte egal wie groß, möchte diese bitte auf folgendes Konto überweisen: (sollte mehr Geld zusammenkommen, würde ich es der Familie gerne als Startkapital mitgeben, da der Opa in Albanien ebenfalls sehr krank ist und für viele medizinische Behandlungen einfach kein Geld da ist). Andrea Schwager Sparkasse Kraichgau IBAN DE43 6635 0036 0015 2343 55 Hilfe für Danjel ich betreue die Familie seit dem 25.03.2016 im Rahmen der „Frühen Hilfen“, als Familien- Gesundheits- und Kinderkrankenschwester (FGKiKP) und möchte kurz berichten wie es mir und der Familie dabei geht. D.wurde als Frühgeborenes in der 25.-ten SSW mit 795g entbunden. Es ist ein großes Glück, dass die Geburt in Deutschland geschah. Auch nach der Entlassung aus der Klinik benötigt er bis heute eine strenge, medizinische Kontrolle und ist auf Sauerstoffzufuhr angewiesen. In seinem kurzen Leben hat er schon 3 Flüchtlingsheime kennen gelernt, was jedes Mal mit viel Papierkrieg, neuen Heimleitern, Sozialarbeitern, Ehrenamtlichen, neuer Arztsuche usw. verbunden ist. Für die ganze Familie sind diese Wechsel mit vielen Ängsten und Stress verbunden. Denn sogar ich als Deutsche habe Probleme, die richtigen Ansprechpartner für die verschiedenen Zuständigkeiten der Familie ausfindig zu machen. Jedes Mal fängt man von vorne an, da jeder neue Mitarbeiter die Familie nicht persönlich kennt und sich neu mit dem Fall beschäftigen muss. Auf diesem Weg bleiben viele Informationen auf der Strecke, Papiere gehen verloren, Anträge können nicht fristgerecht bearbeitet werden usw. Die Familien können auf diese Weise nicht ankommen und sich intergrieren! Zudem kostet das viel Zeit und Geld, welche besser genutzt werden könnten. Meiner konkreten Erfahrung nach ist die Familie kein Einzelfall. Deshalb sind viele Mitarbeiter und hilfsbereite Ehrenamtliche an ihre Grenzen gestoßen. Die Frage ist, wie wir es besser machen können, damit nicht so viele menschliche Schicksale auf der Strecke bleiben. Denn wir sind alles Menschen, die auf dem selben Planeten wohnen und letztendlich im gleichen Boot sitzen? Diesen Brief habe ich bereits am 08.10.2017 an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in geschrieben. Nach dem damaligen Bescheid des Bundesamtes vom 20.09.2017 war die Familie freiwillig bereit auszureisen. Parallel wurde aus medizinischer Sicht die Reiseunfähigkeit dokumentiert (ich hänge Ihnen die Bescheinigungen nochmals mit an). Aus diesem Grund hat die damalig zuständige Mitarbeiterin des Landratsamtes die Ausreise abgelehnt und die damalig zuständige Sozialarbeiterin ihre Bemühungen bezüglich der Rückführung eingestellt. Danach wurde die Familie erneut verlegt und die zuständigen Mitarbeiter der Sozialberatung etc. wechselten wieder. Mit Einführung von Integrationsmanager/in und –beauftragte/er wurden die Zuständigkeiten und Überblicke leider weder klarer noch besser. Wenn die betreffenden Ämter und zuständigen Stellen so unübersichtlich tätig sind, ist es nicht gerecht, diese „Misswirtschaft“ den einzelnen Familien zur Last zu legen. Wenn die Flüchtlinge so gut betreut werden, wie es in den Medien dargestellt wird, ist es schwer nachzuvolziehen, wie es sein kann, dass D. obwohl er in Deutschland geboren ist, immer noch keinen Pass erhalten hat, was auch der Familie angelastet wir. Mir ist bewußt, dass Sie wie alle in diesem Bereich Tätigen eine hohe Arbeitsbelastung haben, aber trotzdem sollte die Menschlichkeit nicht verloren gehen und die Rückführung für Familien ohne Bleiberecht so gestaltet werden, dass vor allem die Kinder nicht noch mehr traumatisiert werden, als sie es schon sind. D. als ein ehemaliges Frühgeborenes mit 750 g wird sein Leben lang mit der bronchopulmonalen Dysplasie leben müssen und immer wieder auf Sauerstoffzufuhr angewiesen sein. Deshalb wäre es wünschenswert, wenn Sie, hinsichtlich der Abschiebung kooperativ wären, damit wenigstens die Mitnahme des mobilen Sauerstoffgerätes ins Heimatland ermöglicht werden kann und die Gesundheit und das Leben eines kleinen Kindes nicht unnötig gefährdet werden. Leider ist der Papierkrieg zur Klärung der Kostenübernahme zu dieser Angelegenheit nicht unerheblich und nicht zu schaffen mit ihrer Abschiebungstaktik. Was ich leider von mehreren Beratungsstellen rückgemeldet bekommen habe. Mein Ziel als Familien- Gesundheits- und Kinderkrankenschwester (FGKiKP) ist es im Kontext der „Frühen Hilfen“ welche sich ebenfalls aus einer Bundesinitiative entwickelten, das gesunde Aufwachsen von Kindern zu ermöglichen, unabhängig von der Nationalität der Kinder. Ich hoffe auf Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe, mit freundlichen Grüßen Andrea Schwager, FGKIKP Mobil: 0172 / 15 41 848 Ich stehe gerne für persönliche Fragen zur Verfügung






Tabea Bindschaedel
http://www.tc-rw-kraichtal.de
erstellt am 05.07.18 um 18:31 Uhr
  

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